Ortsgemeinde Hamm am Rhein
Ortsgemeinde Hamm am Rhein

 

 Konzeption

 

 

Kindertagesstätte am Kastanienbaum

Gartenstr. 18

67580 Hamm am Rhein

 

 

Unser Leitbild für die Kindertagesstätte am Kastanienbaum

 

Dieses Leitbild soll Eltern und Öffentlichkeit über die Ziele und Werte unserer Kindertagesstätte informieren.

 

Die Kinder                                                                                                             Das Kind steht im  Mittelpunkt unserer Arbeit.                                                                          

Wir übernehmen Verantwortung für das Wohl der Kinder.                                                        

Es ist unser Auftrag die Entwicklung des Kindes zu einer eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu begleiten und zu fördern.                                      Dabei unterstützen wir jedes Kind eine positive Lebensperspektive zu entwickeln.    

 

Die Eltern

Partnerschaft ist die Grundlage einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Eltern und Familien. Als familienergänzende Einrichtung begegnen wir diesen mit Wertschätzung, Offenheit und auf Augenhöhe.                                                                                                    Wir unterstützen Eltern und Familien unter Berücksichtigung ihrer Lebenssituation bei der Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder.                                                                                               Dabei pflegen wir einen regelmäßigen und vertrauensvollen Austausch mit ihnen.

Die Mitarbeiterinnen und MitarbeiterDie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertagesstätte sind unser Potential. Diese sollen gut ausgebildet und erfahren sein. Sie engagieren sich mit ihrer persönlichen und fachlichen Kompetenz in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich.                                                           Teamfortbildungen und eine zeitgemäße pädagogische Konzeption sind dabei die Grundlage für diese Arbeit.                                                                                                                                        Es finden regelmäßige Mitarbeitergespräche statt, die den Prozess der nachhaltigen Team - und Personalentwicklung unterstützen.                                                                                                          Der Führungsstil unserer Leitungskräfte zeichnet sich durch Verantwortung, Wertschätzung, Kritikfähigkeit und Innovationsbereitschaft aus.

Die Gemeinde                                                                                                                                       Die Ortsgemeinde Hamm am Rhein ist als Träger verantwortlich für eine angemessene personelle, sächliche und räumliche Ausstattung der Kindertagesstätte. Dabei stellt diese sicher, dass den Bedürfnissen der Kinder und den Anforderungen an die tägliche pädagogische Arbeit entsprochen wird. Hierbei wird sie von einem Förderverein unterstützt. Wir gehen verantwortungsvoll mit den zur Verfügung stehenden personellen und finanziellen Ressourcen um. Dabei steuern wir deren Einsatz durch klare Zielvorgaben und machen deren Verwendung transparent.                                                                                                                                                        Die permanente Veränderung der Gesellschaft stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Diese machen es erforderlich neue Ideen und Visionen zu entwickeln und umzusetzen.

Hamm am Rhein im Januar 2018

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Vorwort

Darstellung der Einrichtung

Personal / Teamarbeit

Rechte der Kinder / Rolle der Erzieherin

Elternarbeit

Elternbeirat und Förderverein

Kindergruppe „Zauberflöhe“ – unsere Kleinsten

  1. Grundsätze und Inhalte der pädagogischen Arbeit
  2. Eingewöhnung
  3. Rahmenplan für einen Tagesablauf bei den Zauberflöhen
  4. Übergang in die Kindertagesstätte

Kindertagesstätte

  1. Tagesablauf
  2. Pädagogische Ziele

Feste und Feierlichkeiten

Öffentlichkeitsarbeit

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Impressum

 

Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Die Kindertagesstätte von Hamm am Rhein hat mittlerweile schon einiges erlebt. 1969 er-folgte die Eröffnung als zweigruppiger Kindergarten mit zwei Kindergärtnerinnen. Da sich

Die evangelische Kirchengemeinde mit der bürgerlichen Gemeinde nicht über eine Be-

teiligung einigen konnte, erfolgte der Betrieb unter alleiniger Trägerschaft der Ortsgemeinde Hamm am Rhein.

1991 erfolgte der Anbau eines dritten Gruppenraumes und einiger Nebenräume.

Zwei Jahre später wurde der Kindergarten aufgestockt und eine vierte eröffnet. Mittlerweile waren bereits neun pädagogisch ausgebildete Fachkräfte angestellt.

 

Da sich die Kinderzahl verringert hatte, wurde im Jahre 2003 die obere Etage geschlossen und der komplette Betrieb ins Erdgeschoss verlagert.

Weil der obere Bereich nun leerstand, wurde im Jahre 2006 eine Bedarfsabfrage aller Eltern mit Kindern unter sechs Jahren, über die Kreisverwaltung Alzey – Worms, für Krippenbe-

treuung durchgeführt und ein erhöhter Bedarf in der Verbandsgemeinde Eich festgestellt.

Die Ortsgemeinde Hamm am Rhein hat daraufhin im Februar 2007, im Obergeschoss, die erste kommunale Krippengruppe im Landkreis Alzey – Worms eröffnet.

 

Im Jahre 2011 wurde die Kindertagesstätte, bei laufendem Betrieb, renoviert. Lediglich die ganz Kleinen wurden zeitweise in das Schulhaus ausgelagert, ebenso mußten die Übrigen zeitweise in die Gemeindehalle umziehen. Das bedeutete eine enorme Belastung für die Mitarbeiterinnen und auch für die Kinder, die sie aber hervorragend gemeistert haben.

Umso größer war die Erleichterung als alles überstanden war und die Kita am 13. April 2013, nach erfolgter Renovierung, mit einer kleinen Feier wieder eingeweiht werden konnte.

 

Um mit der gesellschaftlichen Entwicklung Schritt halten zu können und den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, beschäftigen wir in unserer Kindertagesstätte mittler-

weile siebzehn pädagogisch hervorragend ausgebildete und hochmotivierte Fachkräfte.

(incl. Haushalts- und Reinigungskräfte.) Damit sind wir einer der größten Arbeitgeber in unserer Gemeinde Hamm am Rhein.

 

Ich habe das Vorwort meiner Vorgänger überarbeitet und stelle Ihnen das Konzept hiermit vor.

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

Ihr Helmut Seibel

Ortsbürgermeister

 

 

 

 

Darstellung der Einrichtung

Lage der Kindertagesstätte

Unsere Einrichtung befindet sich im Ortskern von Hamm in einer verkehrsberuhigten Zone. Die direkt gegenüberliegende Gemeindehalle wird oft von uns genutzt.

Räumlichkeiten

Im Erdgeschoß befindet sich die Kindertagesstätte. Hier werden bis zu fünfzig Kinder in zwei alters- und geschlechtsgemischten Gruppen betreut. Die Gruppenräume sind hell und freundlich gestaltet und mit verschiedenen Funktionsecken (Bauecke, Puppenecke, Spielecke) versehen.

Im „Traumland“ haben die Kinder die Möglichkeit sich zurück zu ziehen und bei ruhigen Aktivitäten zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.

Für die Bewegungserziehung steht uns ein großer Mehrzweckraum zur Verfügung. Hier finden auch Elternabende statt. Des Weiteren können wir einen, zur Zeit nicht genutzten, voll eingerichteten Gruppenraum für gruppenübergreifende Angebote, wie z.B. Projekttage, nutzen.

Das Erdgeschoß verfügt zusätzlich über eine große Küche und einen Sanitärbereich für die Kinder und das Personal,  incl. Behinderten WC und Wickelbereich.

 

Im 1. Stock sind unsere Kleinsten, die Zauberflöhe, untergebracht. Hier werden bis zu neunzehn Kinder ab der achten Woche bis zum Wechsel in die Kindertagesstätte mit drei Jahren betreut. Das Raumangebot umfasst einen großen Gruppenraum mit einer zweiten Spielebene und zwei Schlafräume. Der großzügig gestaltete Flur wird in den Alltag mit einbezogen. Dort befindet sich auch der gemeinsame Esstisch.

Ein weiterer Gruppenraum wird für Bewegungsspiele und besondere Aktivitäten genutzt.

Der Sanitärbereich für die Kleinen ist mit einer großzügigen Wickelecke und Toiletten für Krippenkinder ausgestattet.

Im Personalzimmer, das vorwiegend für Dienstbesprechungen und Elterngespräche zur Verfügung steht, ist zusätzlich eine Küchenzeile integriert, die dem Personal vorbehalten ist.

 

Der Keller wird vorwiegend als Lagerraum für Mobiliar, Putzmittel, ausrangierte Spielsachen und Saisonware benötigt. Dort befinden sich auch Waschmaschine und Wäschetrockner.

 

Das großzügig gestaltete Außengelände bietet den Kindern viel Freiraum zur Bewegung an verschiedenen Spielgeräten. Der Rasenplatz wird oft für Ballspiele genutzt. Es gibt keinen abgetrennten Spielbereich für unsere Kleinsten, die Zauberflöhe.

 

Öffnungszeiten:

Teilzeitbereich:

8 – 12 Uhr und 13.30 – 16 Uhr

 

Ganztagsbereich:

7 – 16 Uhr

 

Über - Mittagbetreuung:

7 – 14 Uhr

 

Betreuungsformen

 

Folgende Betreuungsformen sind in unserer Einrichtung möglich:

 

  • Für Kinder bis 2 Jahre:

 

Teilzeitbetreuung

 

Ganztagsbetreuung

 

 

  • Für Kinder von 2 – 6 Jahren:

 

Teilzeitbetreuung

 

Über Mittag Betreuung

 

Ganztagsbetreuung an bis zu 8 Tagen im Monat und Teilzeitbetreuung an den restlichen Tagen

 

Ganztagsbetreuung an bis zu 12 Tagen im Monat und Teilzeitbetreuung an den restlichen Tagen

 

Tägliche Ganztagsbetreuung

 

Schließzeiten

Unsere Einrichtung bleibt während der Schulsommerferien in den letzten drei Wochen sowie zwischen dem 23. Dezember und dem 2. Januar geschlossen.

Weitere Schließtage sind der jährliche Betriebsausflug sowie eine Teamfortbildung von bis zu drei Tagen im Jahr.

An Rosenmontag, Fastnachtsdienstag, Montag nach Hammer Markt und am Laternenfest ist unsere Einrichtung  bis 14 Uhr geöffnet.

 

 

 

Personal  /  Teamarbeit

Die Kinder in unserer Einrichtung werden ausschließlich von pädagogischen Fachkräften betreut. Derzeit sind 10 Erzieherinnen, ein Erzieher und eine Kinderpflegerin bei uns tätig.

 

Des Weiteren arbeiten für uns:

 

  • eine Hauswirtschafterin plus Vertretung
  • zwei Reinigungskräfte plus Vertretung
  • eine Berufspraktikantin (bei entsprechender Bewerbung)

 

Die Gemeindearbeiter sind für die Post, Fotokopien, Arbeiten im Außengelände und kleinere Reparaturarbeiten zuständig. Sie unterstützen uns zusätzlich bei Festlichkeiten.

 

Das pädagogische Personal betreut, je nach zugewiesenem Personalschlüssel durch die Kreisverwaltung, die Gruppen mit 2 – 4 Erziehungskräften.

Die Leiterin der Einrichtung ist nicht vom Gruppendienst freigestellt.

Alle Mitarbeiter werden, je nach Notwendigkeit, im gesamten Haus sowie vor- und nachmittags eingesetzt.

Vertretungen im Krankheits- und Urlaubsfall werden von den Kolleginnen übernommen.

Der Träger entscheidet im Einzelfall über eine vorübergehende Schließung des Teilzeitbereiches, wenn, aufgrund von Krankheit und Urlaub, die Aufsichtspflicht und die Betreuung der Kinder nicht mehr möglich sind.

 

Um eine optimale Planung, Vorbereitung und Durchführung der pädagogischen Arbeit zu gewährleisten, sind regelmäßige Teamgespräche notwendig. Diese finden außerhalb der Betreuungszeiten statt. Das ist erforderlich, um eine Teilnahme aller Erziehungskräfte zu gewährleisten, da, bedingt durch die unterschiedlichen Arbeitszeiten und die unterschiedlichen  Arbeitszeitmodelle (Voll-/Teilzeit), nie das gesamte Personal anwesend ist.

Teamgespräche beinhalten gegenseitige Informationen, Unterweisungen, Organisation des laufenden Betriebes und Vertretungsfälle, Planung und Vorbereitung von Festlichkeiten, Diskussionen um pädagogische Inhalte und Problemfälle sowie die Fortschreibung der Konzeption.

 

In unserer Einrichtung werden regelmäßig Berufspraktikanten von speziell ausgebildeten Erzieherinnen betreut.

Auch Kurzzeitpraktikanten verschiedener Schulformen haben die Möglichkeit mehrwöchige Praktika bei uns zu absolvieren.

 

Rechte der Kinder  /  Rolle der Erzieherin

 

Die Rechte der Kinder und die Rolle der Erzieherin stehen in direktem Zusammenhang und greifen ineinander über.

 

Jedes Kind hat das Recht auf:

 

  • Respekt und Achtung
  • Zuwendung und Wärme
  • Gerechte und faire Behandlung
  • Freie Meinungsäußerung
  • Ruhe und Rückzug
  • Recht auf freie Entfaltung im Spiel
  • Auseinandersetzung mit Erwachsenen und Kindern
  • Recht auf Bewegung
  • Grenzen und Regeln
  • Soziale Kontakte
  • Forschen und Experimentieren
  • Fantasie und eigene Welten
  • Schutz und Hilfe

 

Die Rolle der Erzieherin:

  • Sie ist zuverlässig, offen, berechenbar, durchschaubar und ehrlich
  • Sie zeigt Offenheit, Mitgefühl und Wertschätzung
  • Sie ist Sprachvorbild und Beziehungsvorbild
  • Sie achtet und respektiert die Würde des Kindes
  • Sie gibt Hilfestellung bei Kontaktaufnahme und Konfliktbewältigung
  • Sie schafft die Rahmenbedingungen und ist Entwicklungsbegleiterin

Elternarbeit

 

Grundlage für eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erziehern ist ein offenes Miteinander sowie ein gutes Vertrauensverhältnis, um eine bestmögliche Entwicklung des Kindes zu gewährleisten.

Eine einheitliche pädagogische Linie ist wichtig für die Orientierung des Kindes in seiner Umwelt und für seine emotionale Stabilität.

 

Unsere Elternarbeit ist sehr vielfältig:

 

Aufnahmegespräch:

Die Leiterin der Einrichtung vereinbart mit den Eltern einen Termin für ein Aufnahmegespräch und bereitet den Anmeldesatz vor. Für diesen ersten Kontakt wird viel Zeit eingeplant, um den Eltern die gesamte Einrichtung vorzustellen und sie mit den für sie zuständigen Erzieherinnen bekannt zu machen. Das pädagogische Konzept wird erläutert, der Tagesablauf und alle organisatorischen Dinge besprochen.

 

Tür- und Angelgespräche:

Sie finden täglich während der Bring - oder Abholzeit zwischen Eltern und Erzieherinnen statt.

Oft helfen sie, Verhaltensweisen des Kindes zu verstehen oder einzuschätzen, ggf. neu zu bewerten. Außerdem fördern sie das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Erzieherinnen.

 

Entwicklungsgespräche:

Einmal jährlich findet ein Entwicklungsgespräch mit den Eltern statt. Anhand des Entwicklungsordners, der für jedes Kind bei der Aufnahme angelegt wird, werden die Entwicklungsfortschritte des Kindes in den verschiedenen Bereichen besprochen. Bei Bedarf finden diese Gespräche auch öfter statt.

 

Elternbriefe:

Sie erscheinen zweimal jährlich, zu Beginn des neuen Jahres und nach den Sommerferien.

In den Elternbriefen werden Termine und geplante Veranstaltungen mitgeteilt, es gibt Informationen zu personellen Veränderungen und organisatorischen Fragen.

 

Elternabende:

Gruppenelternabende finden mindestens einmal jährlich statt. Sie geben den Eltern die Möglichkeit, sich untereinander und das Erzieher -team der Gruppe näher kennenzulernen und bieten einen Einblick in die gruppeninterne pädagogische Arbeit.

Zu Beginn des Kindergartenjahres wird den „neuen“ Vorschuleltern das Vorschulkonzept an einem Abend vorgestellt.

Jährlich wird der Elternbeirat bei einer Elternversammlung gewählt, die Durchführung der Veranstaltung fällt in den Aufgabenbereich des Trägers.

Nach Bedarf bieten wir Informationsveranstaltungen mit Referenten zu verschiedenen Themen wie z.B. Kind und Verkehr, Logopädie, gesunde Ernährung etc. an.

 

 

 

 

 

 

Elternbeirat und Förderverein

 

Der Elternbeirat wird jährlich bei einer Elternversammlung gewählt. Zu dieser Versammlung lädt der Träger der Einrichtung ein, ihm obliegt auch die Durchführung der Wahl.

 

Momentan besteht der Elternbeirat aus 6 Personen.

Er wählt innerhalb von vier Wochen nach der Wahl intern einen Vorsitzenden, dessen Vertreter und einen Schriftführer, der das Protokoll bei gemeinsamen Sitzungen verfasst. Dieses Protokoll geht in Kopie an den Träger und die Kindertagesstätte.

 

Der Elternbeirat hat eine beratende Funktion und ist in wichtigen Entscheidungen, wie z.B. der Ferienreglung oder Änderung der Öffnungszeiten, zu hören.

 

Die Aufgaben des Elternbeirates sind vielfältig:

So gibt es gibt regelmäßige Treffen zwischen Elternbeirat und Kita -team. Dabei geht es um gegenseitige Informationen über Träger, Kinder, Eltern, Veranstaltungen und die pädagogische Arbeit.

Der Elternbeirat unterstützt und plant mit dem Kita -team und dem Förderverein gemeinsame Veranstaltungen und Feste und hilft bei der Durchführung.

Er ist Ansprechpartner für alle Eltern bei Problemfällen und Konflikten.

 

 

Der Förderverein der Kindertagesstätte am Kastanienbaum wurde im April 2010 gegründet.

Ziel des Vereins ist es, die Kindertagesstätte mit finanzieller, ideeller und materieller Hilfe zu unterstützen.

 

Die Aufgaben des Fördervereins bestehen hauptsächlich darin:

 

  • Den Kontakt zwischen Kindertagesstätte, Eltern, Kindern, Ehemaligen und anderen Interessierten zu pflegen

 

  • Die Kindertagesstätte bei der Beschaffung von Lehr- Spiel- und Arbeitsmaterial zu unterstützen

 

  • An Veranstaltungen der Kindertagesstätte mitzuwirken

 

  • Die Zusammenarbeit von Erzieherinnen, Kindern und Eltern zu fördern

 

  • Eigene Veranstaltungen zu planen und durchzuführen

 

 

 

 

 

 

 

 

Kindergruppe „Zauberflöhe“ – unsere Kleinsten

 

Hauptgrundsatz: „Das Kind als Akteur seiner Entwicklung sehen!“

                               (Jean Piaget 1896 – 1980, Schweizer Entwicklungspsychologe)

 

Deshalb wollen wir unseren Kindern so viel Freiraum wie nötig lassen, damit sie sich zu individuellen Persönlichkeiten entwickeln können.

 

Pädagogische Schwerpunkte:

 

Sozialer und emotionaler Bereich:

 

Im Sozialverhalten entwickeln die Kinder Respekt vor den anderen und die Rücksichtnahme auf deren Interessen. Bei Konflikten lernt das Kind, Absprachen zu treffen, etwas zu teilen oder sich abzuwechseln.

Sich zu entschuldigen und um Verzeihung zu bitten werden geübt und gelernt.

Die Kinder lernen das Verhalten in Konfliktsituationen, sie lernen sich für etwas einzusetzen und Kompromisse zu finden.

 

Spieltätigkeit:

 

Das Freispiel ist ein Übungsfeld für das Erlernen des Sozialverhaltens, sowie für Gelerntes zu vertiefen und zu wiederholen. Dabei setzen die Kinder vielfältiges Material kreativ ein und nutzen die verschiedenen Spielangebote.

Wir legen Wert auf variables, experimentieranregendes und reizvolles (farbiges, hartes, weiches, raues, kombinierbares) Spielmaterial aus dem altersentsprechenden Erfahrungsfeld der Kinder. Dazu gehört auch der spielerische Umgang mit Wasser, Sand, Steinen, Holz usw.

 

Sprachentwicklung:

 

Die meisten unserer Zauberflöhe können sich noch nicht sprachlich äußern, wenn sie zu uns in die Gruppe kommen. Wir bieten ihnen viele Anreize zum Spracherwerb und unterstützen diesen mit Gesprächen (bzw. „Entziffern“ der Sprachsignale der Kinder durch die Erzieherin), Liedern und Spielen.

 

Sprachvorbild:

 

Wir Erzieherinnen sind Sprachvorbilder indem wir „falsch“ Ausgesprochenes selbst wiederholen, in ganzen Sätzen sprechen und nichts verniedlichen.

Wir lassen die Kinder eigene Erfahrungen benennen, stellen offene Fragen und ermutigen zu Antworten. Wir hören den Kindern zu, ohne sie zu unterbrechen!

 

 

Bewegung – jederzeit!

Durch Bewegung verbindet das Kind seine Innenwelt mit seiner Außenwelt. Mit Hilfe von körperlichen Erfahrungen und Sinneserfahrungen bildet es sprachliche Begriffe. Im bewegten Handeln lernen die Kinder Ursachen und Wirkungszusammenhänge kennen und begreifen. Deshalb schaffen wir die Möglichkeiten, die Welt mit allen Sinnen zu erfahren. In unseren großzügigen Räumlichkeiten stehen den Kindern ganztägig Fahrzeuge, eine zweite Spielebene mit Treppe und Rutschbahn sowie eine Schwungschaukel zur Verfügung.

Einmal wöchentlich bieten wir gezielte Bewegungsangebote oder Spaziergänge an.

Das tägliche Spielen im Freien ist für uns selbstverständlich.

 

Motorischer Bereich:

 

Der grobmotorische Bereich beinhaltet Bewegungen wie zum Beispiel: Laufen, Treppen steigen, schaukeln, Bälle werfen, balancieren usw.

Zum feinmotorischen Bereich zählen wir beispielsweise das selbstständige Essen, das An- und Auskleiden, das Auffädeln einer Perlenkette, Das Schneiden von Papier etc.

 

Kreativer Bereich:

 

In unseren Räumlichkeiten stellen wir den Kindern vielfältiges Material (Kleister, Papier, scheren, Knete, Pinsel, Wolle etc.) zur Verfügung, welches die individuelle Kreativität fördert. Wir geben ihnen Zeit, das Material kennen zu lernen und damit zu experimentieren. Wir greifen die Phantasien und Ideen der Kinder auf und beziehen diese spielerisch in unseren Alltag ein.

 

Kognitiver Bereich:

 

Dieser Bereich beinhaltet die Fähigkeit der Wahrnehmung, des Erkennens und Bewusstwerdens der Vorgänge in sich selbst und in seiner Umgebung. Die so gewonnenen Informationen werden altersentsprechend in Handlung und Sprache umgesetzt. Wir schaffen entsprechende Anreize, um bei den Kindern Neugierde und Interesse an der Umgebung, sowie Freude an der Sprache und dem Sprechen zu wecken und sie zu logischem Denken zu ermutigen.

 

Beobachtung:

 

Wir Erzieherinnen begleiten und beobachten das Kind. Vermuten wir Auffälligkeiten in einem der beschriebenen Bereiche, dann suchen wir zeitnah das Gespräch mit den Eltern. Den aktuellen Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes dokumentieren wir in gezielten Beobachtungsbögen und führen vor dem Wechsel in die Kindertagesstätte ein Abschlussgespräch mit den Eltern. Das tägliche Befinden des Kindes besprechen wir mit den Eltern täglich in der Bring- und Abholphase. So werden Missverständnisse vermieden und wir können jedes Kind bedarfsgerecht betreuen und versorgen.

 

 

Eingewöhnung bei den Zauberflöhen

 

Ein wichtiger Teil unseres pädagogischen Konzeptes ist die Eingewöhnung.

Sie verläuft individuell und ist auf jedes Kind einzeln abgestimmt. Je nach Alter, Bindungsverhalten und Entwicklungsstand des Kindes kann die Eingewöhnung daher den Zeitraum von einer bis mehreren Wochen in Anspruch nehmen.

 

 

 

 

 

 

Die Eingewöhnung gliedert sich in drei Phasen.

 

  1. Phase: Das Kennenlernen von

 

  • der neuen Umgebung
  • den Kindern
  • den Erzieherinnen
  • den Ritualen in der Gruppe

 

 

Die Erzieherin erlebt die Mutter und ihr Kind in der Beobachtung. In dieser Phase bleibt die Mutter (oder eine andere Bezugsperson) mit dem Kind höchstens eine halbe bis eine Stunde in der Einrichtung.

Die Mutter ermutigt das Kind zu Erkundungen im näheren Umfeld. Während dieser Zeit verhält sich die Erzieherin passiv und steht hauptsächlich mit der Mutter im Dialog.

Auf beginnende Interaktionen reagiert die Erzieherin zurückhaltend, lässt jedoch vom Kind ausgehende Kontakte zu.

 

 

  1. Phase: Den Alltag erleben

 

Wendet sich das Kind der Erzieherin zu, beginnt die zweite Phase.

Im Beisein der Mutter erlebt das Kind den Tagesablauf. Die Erzieherin bietet sich bei kleinen Spielaktionen dem Kind an und bereitet ihm positive Erlebnisse. Das Kind ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ausschließlich auf die Mutter fixiert. Nach individueller Absprache verlässt die Mutter nach deutlicher Verabschiedung für kurze Zeit den Raum. Weint das Kind und lässt sich nicht nach kurzer Zeit von der Erzieherin trösten oder ablenken, wird die Mutter unmittelbar geholt.

Diese Trennung wird in den nächsten Tagen immer wieder wiederholt.

 

 

  1. Phase: Abschied von der Mutter

 

Ist der erste Abschied erfolgreich, wird die Trennungszeit von der Mutter verlängert, bis das Kind den normalen Tagesablauf bewältigt.

Die Dauer der Eingewöhnung richtet sich individuell nach dem Verhalten des Kindes, des Vertrauens der Mutter in die Erzieherinnen und den äußeren Gegebenheiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tagesablauf bei den Zauberflöhen

 

7.00 – 8.30 Uhr:         Frühdienst und Bringzeit

Ankommen der Kinder und erstes Freispiel

Austausch über die Befindlichkeiten der Kinder und Verabschiedun         von den Eltern

 

Gegen 8.45 Uhr:         Begrüßungsritual im Morgenkreis

Singspiel: „Wo ist der…?“

 

9.00 – 10.00 Uhr:       Gemeinsames Frühstück

Körperhygiene: Hände waschen, Toilettengang, wickeln

 

Bis ca. 11.30 Uhr:       Zeit für regelmäßige Spaziergänge, Spiel im Freien und im Gruppenraum   

Dort werden sogenannte „Inselangebote“ wie z.B. Bastelangebote,  

Vorlesestunde in der Kuschelhöhle, etc. angeboten

 

11.30 Uhr:                  Abholzeit, Elterngespräche

Vorbereitungen für das Mittagessen, Körperhygiene

 

11.30 – 12.00 Uhr:     Mittagessen und Vorbereitungen zum Mittagsschlaf

 

12.00 – 16.00 Uhr:     Flexible Schlafenszeiten und Abholzeit

Wiederholung von morgendlichen Angeboten

Spielen im Freien

 

Folgende Aktivitäten finden wöchentlich statt:

 

  • Musikalische Früherziehung im Morgenkreis

 

  • Kreativ – Tag

 

  • Außer – Haus – Tag

 

  • Bewegungserziehung

 

  • Erzähl / Lese / Spiel / Entspannungstag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Wechsel in die Kindertagesstätte

 

 

Der Übergang der Zauberflöhe in die Kindertagesstätte wird gemeinsam im Team und mit den Eltern besprochen. Es gibt keine feste Regel, wann die Kinder wechseln: Manche Kinder verlassen die Gruppe schon vor ihrem 3. Geburtstag, andere wiederum bleiben noch einige Monate. Dies hängt im Wesentlichen vom Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes ab.

 

Zu Beginn der Eingewöhnung in die Kindertagesstätte besucht eine Erzieherin gemeinsam mit dem Kind die neue Gruppe. Sie stellt dem Kind die Kolleginnen vor und erkundet gemeinsam mit ihm den Gruppenraum. Dabei werden die anderen Kinder und auch die Erzieher immer wieder mit einbezogen. Das Kind entdeckt eine neue Welt: Die Gruppe ist wesentlich größer als bei den Zauberflöhen, es ist lauter und hektischer. Manche Kinder sind ihm noch vertraut, viele andere sind fremd.

Die Kurzbesuche werden in den nächsten Tagen regelmäßig wiederholt bis das Kind Sicherheit in der neuen Gruppe entwickelt und eine Beziehung zu den „neuen“ Erzieherinnen aufgebaut hat.

 

Im nächsten Schritt verlässt die gewohnte Erzieherin nach deutlicher Verabschiedung das Kind für kurze Zeit. Wenn das Kind sich an die neue Umgebung gewöhnt hat, wird die Betreuungszeit verlängert. Das Kind frühstückt dann, begleitet von der neuen Erzieherin, mit den anderen Kindern aus der Gruppe.

 

In Absprache mit den Erzieherinnen der Zauberflöhe wird für jedes Kind individuell entschieden ab wann es zum Mittagessen und Mittagsschlaf in der Kindertagesstätte bleibt, bzw. von der Mutter direkt in die neue Gruppe gebracht und dort abgeholt wird.

 

Mit den anderen Zauberflöhen gibt es noch ein Abschiedsfest bevor das Kind endgültig in die neue Gruppe wechselt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kindertagesstätte

 

 

Der Tagesablauf in der Kindertagesstätte

 

 

7.00 – 8.00 Uhr:         Frühdienst

Betreuung aller Kinder in einem Gruppenraum

 

 

8.00 Uhr:                    Die Kinder wechseln in ihre Gruppe

 

 

8.00 – 11.45 Uhr:       Freie Frühstückszeit bis 10.00 Uhr

Freispiel mit der Möglichkeit Aktivitäten auch in anderen Räumlichkeiten (Turnraum, Gruppenraum Fledermäuse)  wahr zu nehmen

 

Während dieser Zeit wird das Gruppengeschehen individuell gestaltet:

Mit Freispiel, kreativem Gestalten, Vorschulerziehung, Bewegungserziehung, Spaziergängen, Lesekreis, Stuhlkreis und dem Aufenthalt im Außengelände.

 

 

11.45 – 12.00 Uhr:     Abholzeit für die Teilzeitkinder

 

 

12.00 Uhr:                  Mittagessen, Möglichkeit zum Mittagsschlaf

Betreuung der Kinder in ihrem Gruppenraum

 

 

13.30 Uhr:                  Bringzeit der Teilzeitkinder

Je nach Betreuungsform individuelle Abholzeiten der Ganztagskinder

Freispiel mit verschiedenen gruppenübergreifenden Angeboten:  z.B. Werken, Musikstunde, Vorlesestunde

Besuch der anderen Gruppe

Spiel im Freien

 

 

15.45 – 16 Uhr: Abholzeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pädagogische Zielsetzung

 

 

In unserer Einrichtung möchten wir den Kindern eine Atmosphäre vermitteln, in der sie sich sicher und geborgen fühlen.

 

Unsere Aufgabe ist es, jedes Kind mit seinen Schwächen und Stärken anzunehmen und es individuell zu fördern.

 

Die pädagogische Arbeit beinhaltet unterschiedliche Bereiche, welche miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen und ergänzen.

 

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit sind:

 

  • Sprachförderung:

 

Sprache ist das wichtigste Kommunikationsmittel im täglichen Zusammenleben.

Jedes Kind sollte in der Lage sein sich verbal ausdrücken zu können. Aus diesem Grund ist die Sprachförderung unerlässlich.

In vielen Familien wird wenig gemeinsam gesprochen, ein Großteil der kindlichen Kommunikation findet in der Kita statt.

Wir fördern die Sprachentwicklung der Kinder auf verschiedene Arten: durch Vorlesen, aktives Zuhören, Ermutigung zum Sprechen, gemeinsames Singen, Gespräche, Reime, Fingerspiele etc.

 

  • Sozialverhalten

 

Der Grundstein des Sozialverhaltens wird in der Familie gelegt.

Für viele Kinder ist die Kindertagesstätte der erste Kontakt zu einer größeren sozialen Gruppe. Die Altersmischung von 3 – 6 Jahren sehen wir als notwendige Voraussetzung für vielfältige Erfahrungen an. Bei dieser Gruppenzusammensetzung lernen die Kinder unterschiedliche Positionen kennen: mal groß – mal klein, stark oder schwach. Sie erleben Anerkennung und Ablehnung, sie gewinnen oder verlieren, lernen sich durchzusetzen und Konflikte untereinander auszutragen und zu lösen.

Sie lernen einander zuzuhören, sich gegenseitig zu achten, Rücksicht und Anteilnahme zu nehmen, Grenzen und Regeln einzuhalten.

Dies findet im Rahmen von Freispiel, Rollenspielen, Tischspielen und dem tagtäglichem Zusammenleben, gemeinsamen Aktivitäten usw. statt.

 

  • Selbstständigkeit

Selbstständigkeit gibt Selbstvertrauen.

Während des Tagesablaufes in der Kita erleben die Kinder verschiedene Situationen, in denen sie ihr Handeln selbst bestimmen können und müssen. Die Kinder erfahren sich als eigene Persönlichkeit mit ihren Schwächen und Stärken. Sie lernen, Entscheidungen selbst zu treffen und mit den Konsequenzen umzugehen, wie z. B. Spielpartner oder die Art der Beschäftigung auszuwählen.

Auch lebenspraktische Fähigkeiten wie An- und Ausziehen, den Gang zur Toilette und das selbstständige Essen werden erlernt und gefestigt.

 

  • Förderung der Fantasie und Kreativität

 

Kinder haben einen unerschöpflichen Reichtum an Fantasie und Kreativität, wenn man ihnen genügend Raum, Zeit und Möglichkeiten gibt, diese auszuleben.

Den Kindern stehen während des Freispiels verschiedene Materialien wie z.B. Wolle, Kleister, Papier, zur Verfügung, um ihre Kreativität zu fördern.

 

  • Förderung der Grob- und Feinmotorik

 

Durch unsere Spiel- und Themenangebote bieten wir den Kindern die Möglichkeit ihre manuellen Fertigkeiten zu trainieren und zu verbessern. Dies geschieht durch den Umgang mit Stiften, Scheren, Werkzeug etc.

Wir helfen ihnen, Freude und Geschick an der Bewegung zu entwickeln. Gezielt findet einmal wöchentlich für alles Kinder Bewegungserziehung in der Gemeindehalle, dem Mehrzweckraum der Kita oder im Freien statt.

 

  • Projekte

 

Zu den täglichen Aktivitäten gibt es noch Projekte, die wir den Kindern anbieten.

 

Lesekreis:

Unsere Büchermäuse aus dem Lesekreis sind die Kinder, die im vorletzten Kindergartenjahr sind. Für sie findet gruppenübergreifend ein Mal wöchentlich der Lesekreis statt. Begonnen wird mit Bilderbüchern und kurzen Geschichten, den Abschluss bilden Vorlesebücher mit mehreren Kapiteln und Fortsetzungen.

Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch in der Gemeindebücherei. Die Kinder dürfen sich dort ein Buch ihrer Wahl aussuchen, welches dann in der Kita vorgelesen wird.

 

  • Das letzte Kindergartenjahr

 

Die Vorbereitung der Kinder auf die Schule beginnt mit dem ersten Kita- tag und zieht sich über die gesamte Zeit, in denen die Kinder die Einrichtung besuchen.

Im letzten Jahr werden alle Fähigkeiten und Fertigkeiten noch einmal vertieft. Wir haben ein schriftliches Vorschulkonzept erarbeitet, das den Eltern zu Beginn des letzten Kindergartenjahres im Rahmen eines Elternabends vorgestellt wird.

 

Die Vorschulkinder nennen sich „Wackelzähne.“ Für sie findet einmal wöchentlich gruppenintern die Vorschule statt.

 

Einmal im Monat bieten wir für die Wackelzähne einen Projektvormittag an. Die Kinder verbringen gemeinsam diese Zeit innerhalb der Einrichtung bzw. auch außerhalb der Kita. An diesem Projektvormittagen dreht sich alles um einen Themenschwerpunkt, der von den Erzieherinnen festgelegt wird, die dieses Projekt durchführen. In unregelmäßigen Abständen finden Experimentiertage statt.

 

In den letzten 20 Wochen vor den Sommerferien wird ein spezielles Sprachprogramm mit den Vorschulkindern durchgeführt. Das Programm findet täglich, gruppenintern ca. 10-20 Minuten statt. Dieses Sprachprogramm („Wuppi“) erleichtert den Kindern das Lesen und Schreiben lernen, wenn sie die Schule besuchen.

 

Ein Erlebnis der besonderen Art bieten wir den Kindern mit der Übernachtung in der Kita.

Die Kinder kommen mit Schlafutensilien in die Einrichtung. Dort gibt es ein gemeinsames Abendbrot und ein Überraschungsprogramm.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Schulranzenparty. Der Ablauf eines Schultages und der

Ranzen samt Inhalt stehen an diesem Tag im Mittelpunkt.

Zum Ende der Kindergartenzeit gibt es für alle Wackelzähne einen gemeinsamen Tagesausflug.

Wir arbeiten intensiv mit der Grundschule Eich zusammen, um den Kindern einen optimalen Start ins Schulleben zu ermöglichen.

Die Kinder haben die Möglichkeit, im Rahmen eines Schulbesuchs einen Vormittag am Unterricht teilzunehmen, um den Schulalltag hautnah zu erleben.

Während der Adventszeit gibt es ein gemütliches Beisammensein mit Plätzchen und Bastelangeboten.

 

Zweimal jährlich treffen sich Vertreter aus den Kitas Eich, Ibersheim und Hamm mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Grundschule, um über die weitere gemeinsame Arbeit zu beraten, Neuigkeiten auszutauschen und einheitliche Standards zu schaffen wie z. B. das Wuppi, das in allen Kitas durchgeführt wird. Ziel ist es, dass alle Kinder aus den verschiedenen Einrichtungen mit den gleichen Voraussetzungen eingeschult werden.

In unregelmäßigen Abständen werden zu diesen Treffen auch Kollegen anderer Schulen und Schulformen eingeladen, um diese vorzustellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feste und Feierlichkeiten

 

In der Kindertagesstätte gibt es viele Anlässe zum gemeinsamen Feiern, sei es ein Kindergeburtstag oder ein Kindergartenfest.

Solche Feste sind immer ein besonderer Höhepunkt für Kinder, Eltern und Erzieherinnen.

Jährlich wiederkehrende Feste der Kita sind

 

  • Fastnachtsfeier am Freitag vor Fastnacht
  • Stabausfest samstags um den 21. März herum
  • Osterfeier an Gründonnerstag
  • Laternenfest freitags um den 11. November herum
  • Nikolaus
  • Weihnachtsfeier am letzten Tag vor den Ferien

 

Bei größeren Veranstaltungen wie dem Stabausfest oder dem Laternenfest arbeiten wir eng mit dem Elternbeirat und dem Förderverein zusammen.

Die Feste werden gemeinsam geplant und organisiert, ohne die Unterstützung des Elternbeirates und des Fördervereins könnten wir diese Festlichkeiten nicht durchführen.

 

 

Auch der Kindergeburtstag wird (gruppenintern) gefeiert. Während der Feier wird gemeinsam gesungen, gespielt und musiziert. Es werden Kerzen angezündet, alle Kinder gratulieren dem Geburtstagskind und lassen es hochleben.  Das Geburtstagskind bekommt eine Krone und darf sich ein Geschenk aus der Geburtstagskiste bzw. dem Geburtstagskoffer aussuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Öffentlichkeitsarbeit

 

 

Ziel unserer Arbeit ist es, Transparenz in die vielschichtige pädagogische Arbeit unserer Einrichtung zu bringen.

Dies erreichen wir nicht nur in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, sondern wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit in verschiedene Richtungen:

 

Interne Öffentlichkeitsarbeit:

 

  • Informierender Eingangsbereich ( Mitteilungen, Einladungen, Informationen rund um die Kita sowie Raum für Mitteilungen des Elternbeirats und des Fördervereins)
  • Regelmäßige Elternbriefe (zwei mal jährlich)
  • Aushänge und Einladungen externer Veranstalter

 

Externe Öffentlichkeitsarbeit:

 

  • Feste und Feiern zu denen auch die Bevölkerung eingeladen ist
  • Presseberichte (Nachrichtenblatt der VG Eich)
  • Präsenz im Kita Server Rheinland Pfalz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

 

 

Unsere Einrichtung sucht und pflegt den Kontakt nach außen und arbeitet dabei mit verschiedenen Institutionen zusammen:

 

  • Kindertagesstätten aus Eich und Ibersheim

 

  • Therapeuten (Logopäden, Ergotherapeuten etc. ) und Kinderärzte in Kooperation mit den Eltern

 

  • Erziehungsberatungsstellen in Worms und Alzey

 

  • Einsatz von Integrationshilfen

 

  • Verschiedene Fachschulen und Regionalschulen: Ausbildung von Praktikanten

 

  • Behördliche Institutionen: Träger, Verbandsgemeindeverwaltung  Gesundheitsamt, Veterinäramt, Gemeindeunfallversicherungsverband, Jugendamt, Fachberatung, Kreisverwaltung, Landesjugendamt

 

  • Örtliche Einrichtungen: Freiwillige Feuerwehr, Post, Gemeindebücherei, Streuobstinitiative,  Herrn Gugumus (Projekt Rinder), Frau Meschelke (mobile Erlebnisschule)

 

  • Polizeiinspektion Worms

 

  • Museum „Storchenschulhaus“ Gimbsheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum

Die vorliegende Konzeption wurde eigenständig von den Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte am Kastanienbaum verfasst.

Zitate sind entsprechend gekennzeichnet.

 

 

 

 

 67580 Hamm am Rhein, den 16. April 2018

 

 

 

____________________________________

 

Elfriede Erben

Kindertagesstättenleitung

 

 

 

 

____________________________________

 

Gary Köhler

Stellvertreter

 

 

 

 

 

Zur Kenntnis genommen und genehmigt:

 

 

 

___________________________________

 

Helmut Seibel

Ortsbürgermeister

 

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Hier finden Sie uns:

 

Ortsgemeinde Hamm am Rhein
Landdamm 52
67580 Hamm am Rhein

Öffnungszeiten: (geändert ab 01.Juli 2019)

 

Montag:             08:00 - 10:00 Uhr

Donnerstag:      18.00 - 20.00 Uhr

Kommende Veranstaltungen

 

Juli

 

 

Kontakt:

 

Rufen Sie einfach an unter

06246-839

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